Übersicht

Wie wir rechnen

Diese Seite legt offen, wie aus offenen Rohdaten die Verkehrslage, die Minuten-Angaben und die Prognose entstehen. Alles läuft automatisiert und ausschließlich auf offenen Daten — ohne kommerzielle Verkehrs- oder Karten-APIs.

Datenquellen

Wie „frei / zähflüssig / stockend / Stau" entsteht

Die Farbe eines Korridors folgt der relativen Verzögerung rel = Freiflusstempo / gemessenes Tempo − 1. Diese Größe ist längenunabhängig und damit über verschieden lange Strecken vergleichbar — +4 Minuten auf einer kurzen Brücke bedeuten Stillstand, auf einem langen Zulauf kaum etwas; absolute Minuten wären als Zustandssignal irreführend.

Minuten-Angaben

Wie die Prognose entsteht

Was nicht korrigiert wird — und warum

Verankerung und Kalenderfaktor wirken ausschließlich auf die relative Verzögerung („+X %") und die daraus abgeleitete Farbstufe. Die Angaben in Minuten — die gemessene Mehrzeit auf einem Korridor und die Fahrzeiten der Rheinbrücken — bleiben bewusst die rohe Messgröße und werden nicht mitkorrigiert. Das ist eine Entscheidung für Nachvollziehbarkeit: eine korrigierte Minutenzahl wäre eine gerechnete Größe, die niemand mehr gegen eine Messung halten kann. Der Preis ist, dass an verankerten Tagen und in den Ferien Prozentwert und Minutenzahl auf unterschiedlich korrigierten Grundlagen stehen — die Prozentzahl ist dann die aktuellere Aussage, die Minutenzahl die belegbarere.

Bekannte Grenzen — ehrlich benannt

Stand der Daten

Live-Lage alle 5–10 Minuten, Prognose-Baseline jede Nacht. Der konkrete Stand jeder Quelle ist im Dashboard einsehbar (Korridor antippen → „Belege"); jede Kennzahl ist dort bis zur Quelle nachvollziehbar.